Das Projekt QueerPeer reagiert auf zunehmende Diskriminierung und geringe Sichtbarkeit von LGBTQIA*-Studierenden im sächsischen Hochschul- und Gesellschaftskontext, insbesondere im ländlichen Ostsachsen. Inhaltlich fokussiert sich das Projekt auf die Vernetzung queerer Studierender, Interessenvertretungen und weiterer Akteur*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft im ländlichen Raum. Durch partizipative Formate werden Handlungsbedarfe ermittelt und gemeinsam Maßnahmen entwickelt, die die Lebensrealitäten queerer Studierender besser berücksichtigen. Zweck des Projekts ist es, Hochschulen als sichere, inklusive Räume zu stärken, in denen LGBTQIA*-Studierende sichtbar sind, Unterstützung erhalten und gleichberechtigt teilhaben können. Gleichzeitig soll dem Fachkräftemangel und der Abwanderung junger Menschen aus der Region entgegengewirkt werden. Ziel ist es, die Sichtbarkeit queerer Studierender nachhaltig zu erhöhen und ihre Interessen stärker zu berücksichtigen, Unterstützungsstrukturen auszubauen und eine diversitätssensible Hochschul- und Wissenschaftskultur insbesondere im ländlichen Sachsen zu etablieren. Projektergebnis ist ein Handlungsleitfaden zur Förderung der Chancengleichheit für LGBTQIA*-Studierenden im Wissenschaftssystem.
QueerPeer wird durch das Programm „Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung“ des BMFTR gefördert.