Inklusion und Partizipation

Innovative Inklusions- und Partizipationsforschung

Wie muss innovative Forschung gestaltet werden, um das Gelingen von Inklusion und Partizipation effektiv, konsequent und nachhaltig zu unterstützen?

Vor dem Hintergrund der Anwendungsorientierung formuliert lautet die Frage: Wie kann partizipative Forschung genutzt werden, um Herausforderungen des sozialen Wandels nicht nur reaktiv zu bearbeiten, sondern prospektiv zu gestalten?

Dieser Frage widmet sich ein multiprofessionelles Team mit Hintergründen in den Bereichen Psychologie, Genetik, Behindertenpädagogik, Geschichte, Soziologie und Politik.

Die Kernkompetenz des TRAWOS in diesem Themenfeld liegt in der innovativen Gestaltung und Durchführung komplexer Forschungsdesigns, eingebettet in theoretische und historische Modelle.

Dabei werden folgende Prinzipien/Vorgehensweisen umgesetzt

  1. Kombination von quantitativer und qualitativer Forschung in Mixed-Methods Designs
  2. Partizipative Forschung/ Ethnografische Methoden
  3. Flexible Designgestaltung (Emergent Designs, dynamisches Prozessdesign)
  4. Konsequente Ausrichtung des Studiendesigns an der Praxis von Anfang an: Welche Fragen sind für Akteure relevant? Welche Erfahrungen bestehen bereits? Welche Lösungen werden gebraucht? Ziel: Sicherung der Nutzbarkeit und Nachhaltigkeit der Forschungsprojekte.
  5. Analytisch komplexes Verstehen von Problemlagen und Lösungswegen über Heranziehen von theoretischen und historischen Modellen
  6. Entwicklung und Anwendung von Erhebungstools, die auf einander abgestimmt mehrere Perspektiven erfassen (Menschen mit Behinderungen, professionelle Bezugspersonen, private Bezugspersonen, politische Akteure)

Die Entwicklung eines Forschungsdesigns, das diesen Bedarfen Rechnung trägt, bildet einen Schwerpunkt des Teams. Beispielhaft wird hierfür zum Williams-Beuren-Syndrom gearbeitet.

Die Übersetzung von Forschungsergebnissen in einen regionalen Kommunikations- und Aktivierungsprozess ist in der Studie: Wer kommt? Wer geht? Wer bleibt? dokumentiert. Die Begleitung und Entwicklung transformativer Praxis hat den regionalen Transferprozess abgerundet.

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Referenzen
  • WBS und Freundschaft II - Einsamkeit, soziale Verletzlichkeit und deren psychische Folgeerkrankungen unter Bedingungen von geistiger Behinderung – Das Williams-Beuren-Syndrom (WBS) als Schlüssel zum Verständnis für die Entwicklung des Konzeptes »Freundschaft«?(04/2019-12/2021)
     
  • WBS - Bedarfsanalyse II - „Wie kann man die Lebensqualität von Personen mit dem Williams-Beuren-Syndrom verbessern? Comment améliorer la qualité de vie des personnes porteuses du Syndrome de Williams? (04/2019-04/2021)
     
  • F wie Kraft - Frauen als Wirtschaftsfaktor für die Lausitz: Wissen, Vernetzen, Ermächtigen (08/2019-12/2020)
     
  • Partizipative (Sozial-)Forschung: Zur Verknüpfung und Anwendung gesellschaftsanalytischer, gestaltender und helfender Forschungsansätze (6/2018-6/2020
    )
  • Demokratie braucht Demokratinnen. Chancen und Barrieren der politischen Kultur für die politische Partizipation und Karrieren von Frauen im Ost-West-Vergleich (06/2019-12/2019)
  • WBS - Bedarfsanalyse I - Herausforderungen, Chancen und Ziele von Personen mit Williams-Beuren-Syndrom. Eine Erfahrungs- und Bedarfsanalyse für zugeschnittene Unterstützungsangebote (5/2017 - 12/2017)
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