Testmodule im geplanten Masterstudiengang "Transformationspiloten" 2013

Testmodule im geplanten Masterstudiengang "Integratives Regional- und Transformationsmanagement - Transformationspiloten" an der Hochschule Zittau/Görlitz

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Im Zuge der Entwicklung des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Integratives Regional- und Transformationsmanagement – Transformationspiloten“ fanden im Juni 2013 fünf Testseminare statt.

Im Fokus standen Herausforderungen und Anforderungen an zukünftige Transformationsmanager/innen. Dabei ging es um das Verhältnis zwischen den konkreten Rahmenbedingungen vor Ort und übergeordneten Zusammenhängen. Die Teilnehmer/innen möchten sich Kompetenzen aneignen, um Prozesse in Gang bringen und den Wandel vor Ort mitgestalten zu können; sie fragen sich, welche Weichen zu stellen sind und möchten ein gemeinsames Nachdenken darüber anregen, wie man vor Ort leben will. Wichtig ist, mit komplexen Situationen umgehen und die Grenzen des Gestaltbaren – sowie Möglichkeitsräume - erkennen zu können. Transformationsmanager/innen bewegen sich dabei in einem Wechselspiel: gefragt ist sowohl die Fähigkeit des Analysierens, aber auch des sich Einfühlens (Empathie). Geistige Beweglichkeit ist nötig, um unterschiedliche Märkte und soziale Prozesse – von konventionell bis alternativ – mit einem ganzheitlichen Blick zu betrachten.

Im Zentrum stand auch die Frage, welche Organisationsformen für (gewünschte) Prozesse geeignet sind und wie sie sich aufbauen lassen. Dabei ist es eine Kernaufgabe, unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Weltbildern zusammen zu bringen, ihre Interessen herauszufinden und Zusammenarbeit zu initiieren. Demzufolge nahm das Kooperationsmanagement eine Schlüsselrolle ein und wurde in allen fünf Seminaren aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert. Eine Kernkompetenz ist es weiterhin, eine Atmosphäre für das gemeinsame Arbeiten und die Begegnung der Akteure zu schaffen, und nicht zuletzt in einer verständlichen Sprache kommunizieren zu können.

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Die Entwicklung des Studiengangs wurde von 2011 - 2013 durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

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