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24. Mai 2022

Von der Kraft des Erzählens

Das Erkenntnis- und Veranstaltungsformat Erzählsalon geht der Frage nach, ob sich mit dem Erzählen der Wandel in der Lausitz gestalten lässt.


Teilnehmende an den Vorbereitungen des Erzählsalons sitzen am Tisch und untrhalten sich.
Foto: HSZG Lässt sich durch das Erzählen der Wandel in der Lausitz vorantreiben? Darauf soll das Erkenntnis- und Veranstaltungsformat Erzählsalon eine Antwort geben.

Das TRAWOS-Institut der Hochschule Zittau/Görlitz veranstaltet in Zusammenarbeit mit Rohnstock Biografien und der Stiftung Kraftwerk Hirschfelde einen Erzählsalon mit anschließender Diskussionsrunde über die Kraft des Erzählens und seiner Bedeutung für die Lausitz.

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Lust auf den Erzählsalon?

Zeit: Montag, 30. Mai 2022, 18.30 Uhr

Ort: Buchhandlung und Lesecafé Art Goreliz, Weberstraße 9-10, 02826 Görlitz

Im ersten Teil der Veranstaltung erzählen Menschen aus der Lausitz im Rahmen eines Erzählsalons über besondere Erfahrungen, die sie in dieser Region mit einem Fokus auf Görlitz sammelten und welchen Einfluss diese auf ihr Leben hatten. Besonders Situationen des Wandels, geprägt von Dynamik, Unvorhersehbarkeit und Improvisation, stehen dabei im Fokus.

Ihre Teilnahme als ErzählerInnen haben schon zugesagt:

Agnieszka Gąsior, Direktorin des Schlesischen Museums in Görlitz

Anja Nixdorf Munkwitz, Stiftung Hirschfelde und "Ein Korb voll Glück"

Axel Krüger, Unternehmer und Sprecher des Vereins „Kommunalpolitisches Netzwerk MOTOR Görlitz“

Prof. Bodo Lochmann, ehemaliger Hochschullehrer in Zittau, danach Rektor der DKU in Almaty, Kasachstan

Christoph Scholze, zuerst als stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei Siemens Görlitz tätig gewesen, aktuell Niederlassungsleiter von Grantiro Initiative GmbH

Hannelore Klar, arbeitet für das Arbeitsamt

Prof. Wilhelm Riesner, Experte für Energiewirtschaft

Die besondere Lage der Stadt Görlitz und die diesbezüglichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf deutscher, wie auf polnischer Seite bieten die optimale Grundlage für einen fruchtbaren Austausch. Im Anschluss an den Erzählsalon  wird mit dem Publikum diskutiert, ob und wie kollektive Erzählformate dabei helfen können Partizipation, Selbstwirksamkeit und Kreativität vor Ort zu fördern und Prozesse des gesellschaftlichen Wandels anzustoßen und zu begleiten.

Katrin Rohnstock, die vor 20 Jahren das Format Erzählsalon entwickelte, berichtet persönlich über dessen Entwicklungsprozess, die Grundprinzipien der Durchführung, Wirkweisen und Erfahrungen anhand von Praxis-Beispielen, auch aus der Lausitz. Wie der Erzählsalon aus wissenschaftlicher Sicht einzuordnen ist, darüber berichten Prof. Raj Kollmorgen und sein Forschungsteam von der Hochschule Zittau/Görlitz, Dr. Thomas Prennig und Emilia Socha. Das Projekt untersuchte das Gesprächsformat Erzählsalon kürzlich im Auftrag des Bundesbeauftragten für Ostdeutschland und prüfte dessen Überführung in ein zukünftiges Regelinstrument.

Alle, die sich für das mündliche Erzählen, für Biographiearbeit oder für Kollektivgeschichten interessieren, sind herzlich zu diesem Informationsabend eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos.

Um Anmeldung vorab wird gebeten!

Ihre Ansprechperson

Dr. Thomas Prennig
Dr. rer. pol.
Thomas Prennig
Institut für Transformation, Wohnen und soziale Raumentwicklung
Standort 02826 Görlitz
Parkstraße 2
Gebäude G VII, Raum 304
+49 3581 374-4496
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