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15. November 2022

TRAWOS zu Gast in Houston - Rückblick

Dr. Thomas Prennig vom TRAWOS war Gast der Forty-Sixth Annual Conference of the German Studies Association (GSA), vom 15. - 18. September2022 in Houston, Texas.


Forty-Sixth Annual Conference of the German Studies Association (GSA), Sept. 15-18 2022, Houston, TX

Panel: “P/Ost/Migrant” Discourses and Constellations in Unified Germany

Vortragende:

Dr. Kathleen Heft (DeZIM-Institut Berlin)
Dr. Daniel Kubiak (Humboldt-Universität zu Berlin, BIM)
Dr. Thomas Prennig (TRAWOS-Institut, Hochschule Zittau/Görlitz)
Heiner Schulze, M.A. (University of Applied Sciences Nordhausen)

Moderation: Prof. Dr. Marc Silberman (University of Wisconsin – Madison)

Kommentatorin: Prof. Dr. Sonja E. Klocke (University of Wisconsin – Madison)
 

Auch mehr als 30 Jahre nach der deutschen Vereinigung erfreuen sich aktuelle Erkenntnisse und Debatten der Transformationsforschung mit Blick auf Ostdeutschland scheinbar großer internationaler Beliebtheit und regen zum Nachdenken und zur Diskussion an. Diese Erkenntnis ergab sich aus der Teilnahme des TRAWOS-Instituts an der jährlich stattfindenden Konferenz der German Studies Association. 

Im Rahmen des erfreulich gut besuchten Auftakt-Panels der 46th Annual Conference of the German Studies Association (GSA) in Houston stellten Dr. Kathleen Heft, Dr. Daniel Kubiak, Dr. Thomas Prennig  und Heiner Schulze einem interessierten Publikum die Ergebnisse ihrer Forschungsbemühungen der letzten Jahre vor. Dabei stach vor allem das besondere Interesse der internationalen Kolleg*innen hervor. Die Vorgänge und Entwicklungen in beiden deutschen Staaten vor und während 1989 und die nach wie vor spür- und messbaren Auswirkungen des Vereinigungsprozesses im heutigen Deutschland sind scheinbar nach wie vor von großer Relevanz für internationale Forschungsprojekte und -debatten.

Besonders der emanzipative (Rück-)Blick junger ostdeutscher Forscher*innen auf die bis heute sichtbaren Folgen des Vereinigungsprozesses und die methodische Öffnung des Untersuchungsgegenstandes durch postkoloniale, identitätspolitische, habitustheoretische und diskursanalytische Bezüge regte zu Analogiebildungen, Synthesen und kontroversen Debatten an. Die Anknüpfungsfähigkeit und Relevanz ostdeutscher Transformationsforschung, wie sie am TRAWOS-Institut tagtäglich praktiziert wird, überraschte dabei nicht nur die Vortragenden selbst. Die Teilnehmer*innen des Panels nahmen die gehaltenen Inputs zum Anlass über Ihre persönlichen Perspektiven auf gesellschaftliche Transformationen zu berichten und waren über die Aktualisierung ihre Erkenntnisstandes in Bezug auf den status quo der Debatten um ostdeutsche Identitäten dankbar.

Die Konferenz bot mit ihren über 900 Teilnehmer*innen aus unterschiedlichsten Disziplinen (darunter Kulturwissenschaften, Filmwissenschaften, Theaterwissenschaften, Literaturwissenschaften und Sozialwissenschaften) einen reichhaltigen Nährboden für fruchtbare Gespräche und gemeinsame Pläne. So sind unter anderem ein digitaler Workshop mit der University of Wisconsin-Madison noch 2022 und gemeinsame Projekte mit der City University of New York (CUNY) und dem Centre College in Kentucky für 2023 geplant, über die zu gegebenen Anlass auf unserer TRAWOS-Website berichtet werden wird.

Ihre Ansprechperson am TRAWOS

Dr. Thomas Prennig
Dr. rer. pol.
Thomas Prennig
Institut für Transformation, Wohnen und soziale Raumentwicklung
Standort 02826 Görlitz
Parkstraße 2
Gebäude G VII, Raum 304
+49 3581 374-4496
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