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15. Februar 2022

Mehr Frauen braucht das Dorf

Warum Frauen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die regionale Entwicklung in der Lausitz sind? Dieser Frage widmet sich die MDR-Reportage “Mehr Frauen braucht das Dorf” mit spannenden Portraits und Einblicken in die Entwicklungspotentiale der Region, die im Rahmen der ARD-Themenwoche „Stadt.Land.Wandel“ veröffentlicht wurde.


Bild von den Dreharbeiten
Foto: F wie Kraft Dreharbeiten beim Lausitzerinnen-Stammtisch

Im September bekam das Netzwerk "F wie Kraft" eine Anfrage von MDR Wissen, ob es Teil eines Beitrags zur ARD-Themenwoche „Stadt.Land.Wandel“ sein möchte. Konkret sollte ein Lausitzerinnen-Stammtisch medial begleitet werden. Und ob die engagierten Frauen darauf Lust hatten! So traf sich der Lausitzerinnen-Stammtisch das erste Mal in Präsenz am 6. Oktober in den Räumlichkeiten des KOLABORacja in Görlitz. Mit dabei: Dr. Julia Gabler und Leonie Liemich von der HSZG, die HSZG-Absolventin Franziska Stölzel, F wie Kraft - Redakteurin Marie Melzer und das Drehteam vom MDR. 

Im November war der Beitrag dann fertig und die ARD-Themenwoche „Stadt.Land.Wandel“ ging on Air. MDR WISSEN, die Wissenschaftsredaktion des MDR, veröffentlichte fünf Filme in der ARD-Mediathek, die sich in Mitteldeutschland mit dem Thema „Ländlicher Raum“ aus unterschiedlichen Perspektiven und mit verschiedenen Herausforderungen beschäftigen. So ging es neben der Rolle der Frauen im ländlichen Raum auch um Mobilität auf dem Land, um ländliche Versorgung und Dorfläden, um Landwirtschaft und um Energiegewinnung / Stromerzeugung. 

Der Filmbeitrag "Mehr Frauen braucht das Dorf" zeigt eindrücklich, dass Frauen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für regionale Entwicklung in der Lausitz sind. Dr. Julia Gabler engagiert sich als Initiatorin der Plattform "F wie Kraft" tatkräftig für die Vernetzung und Sichtbarkeit der Frauen in und aus der Lausitz:

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Frauen sind nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, wenn sie regionales Bier trinken, sondern sie machen Lust hier zu bleiben, weil sie nachhaltige Strukturentwicklung betreiben wollen, sich aktiv vernetzen, Kritik nicht untern Teppich kehren und Übersetzerinnen und Botschafterinnen der regionalen Herausforderungen sind … in ihrem Dorf, in den Städten, im Land und den Parlamenten ja, bis in die EU!" Dr. Julia Gabler, Vertetungsprofessorin im Masterstudiengang Management Sozialen Wandels

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Link zum Film

"Mehr Frauen braucht das Dorf" in der ARD-Mediathek anschauen

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Weiterführend

Statuspapier — Frauen als Wirtschaftsfaktor in der Lausitz, Im Auftrag der ZWL – Zunkunftswerkstatt Lausitz (PDF, 570KB)

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Netzwerk "F wie Kraft"

Seit 2016 ist "F wie Kraft" vernetzend, empowernd, unterstützend, initiierend und forschend in der Oberlausitz tätig.

Das Netzwerk hat bereits viele Projektetappen durchlaufen – Verbleibechancen erforschen und Erkenntnisse formulieren, Formate entwickeln und anwenden, Projektanträge stellen und abrechnen. Alles mit dem Ziel: möglichst unterschiedliche Frauen aus der Politik, der Regionalentwicklung, der Verwaltung und dem soziokulturellen Bereich zusammenzubringen.

2018 wurde F wie Kraft finanziell getragen durch Mittel des Freistaates in der Richtlinie Demographie und der regionalen Fachkräfteallianz und institutionell ermöglicht durch die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Görlitz sowie das TRAWOS-Institut der Hochschule Zittau/Görlitz. Die Finanzierung endet 2019 – nicht aber das Projekt. 

Wer wissen möchte, was alles so geht bei den kraftvollen Lausitzerinnen besucht am besten die Webseite: https://www.fwiekraft.de/

Ihre Ansprechperson

Foto: Dr. phil. Julia Gabler
Dr. phil.
Julia Gabler
Fakultät Sozialwissenschaften
Standort 02826 Görlitz
Furtstraße 2
Gebäude G I, Raum 2.21
+49 3581 374-4264
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