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01. Oktober 2026

Ethnographie 2.0. - Zum Problem der Anonymisierung in hybriden Gemeindestudien und dem Potenzial von KI-Bildgeneratoren

Neue Publikation von Prof. Nadine Jukschat

In ihrem Beitrag gehen die Wissenschaftler*innen um Prof. Nadine Jukschat darauf ein, was es bedeutet, im Zeitalter von sozialen Medien und mediatisierter Lebenswelten ethnografische Gemeindestudien durchzuführen bzw. sozialraumorientiert zu forschen. Möchte man der Verschränkung von Offline- und Online-Leben im Alltag auch methodisch Rechnung tragen, indem man in der Forschung Offline- und Online-Daten trianguliert, ergeben sich Probleme, mit denen Forschungen, die sich allein auf die Offline- oder die Online-Welt beziehen, nicht konfrontiert sind. Konkret ist es die Gefahr der Deanonymisierung sowie Fragen der intersubjektiven Nachvollziehbarkeit, Transparenz und Reproduzierbarkeit von Forschungsergebnissen, die sich in Anbetracht von im digitalen Raum erhobenen Daten und deren Rückverfolgbarkeit mittels Suchmaschinen neu stellen. Wie greift man auf diese Daten zurück und präsentiert sie zur Plausibilisierung der eigenen Ergebnisse, ohne die konkrete Gemeinde und die dort lebenden Menschen, zu denen man in einem Vertrauensverhältnis steht, aufzudecken? Stellen digitale Methoden und Tools eine Möglichkeit dar, um mit dem Problem umzugehen?

Prof. Nadine Jukschat
Ihre Ansprechperson
Prof. Dr. phil.
Nadine Jukschat
Fakultät Sozialwissenschaften
02826 Görlitz
Furtstraße 2
Gebäude G I, Raum 2.11
2. Obergschoss
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