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04. August 2026

Future Congress als Ort des lebendigen Austauschs und der neuen Ideen über Ländergrenzen hinweg

Am 18.06. lud der Future Congress als Abschlussveranstaltung des 2.Projektzykluses des Projektes YVA/JuBReg zum Austausch und Visionen-entwickeln in die TELUX Weißwasser. Studierende der Hochschule Zittau/Görlitz unterstützten tatkräftig und moderierten Idea Labs und Teile des World Cafés.

Foto: Luisa Anders

Am 18. Juni fand in der TELUX Weißwasser der Future Congress als Abschlussveranstaltung des 2. Projektzyklus des Projekts YVA/JuBReg statt. Rund 100 Schüler:innen aus Deutschland, Polen und Tschechien kamen in den Hallen der ehemaligen Glasfabrik zusammen. Nach der Eröffnung durch den Studenten und Moderator Emil Ehrentraut sowie Grußworten von Oberbürgermeisterin Katja Dietrich, Franziska Schubert und der Projektleitung Prof. Dr. Claus folgten inspirierende Keynotes von David Schmidt (Studentenparlament Liberec), Tymon Gierus (Jelenia Góra) und Julia Fiedler gemeinsam mit Schüler:innen der FS Boxberg.

Im Anschluss luden die Idea Labs dazu ein, gemeinsam zu den Themenfelder sozialer Zusammenhalt, Umwelt- und Naturschutz oder zu offenen Wünsche und Herausforderungen der gemeinsamen Region Visionen zu entwickeln. Für Wissbegierige gaben die beiden Wissensworkshops „Let’s Talk! – Or How to Disagree?“ und „Slowing Down Our Eyes – Bits of Digital Wellbeing“ vertiefende Impulse. Zeitgleich präsentierten Studierende des IHI Zittau ihre wissenschaftlichen Poster; sie hatten sich im Sommersemester mit der Frage beschäftigt, wie internationale Studierende die deutsch‑polnisch‑tschechische Grenzregion wahrnehmen. Anschließend kamen sie mit Jugendlichen, Projektpartnern sowie Gästen aus Politik und Verwaltung zu ihren Ergebnissen ins Gespräch.

Am Nachmittag wurden die am Vormittag entwickelten Ideen im World Café gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft diskutiert und weiterentwickelt. In den Themenfeldern sozialer Zusammenhalt, Umwelt- und Naturschutz, Mobilität sowie offenen Zukunftsfragen entstanden anregende Gespräche, neue Perspektiven und konkrete Impulse für die Dreiländerregion. 

Der Congress wurde durch ein künstlerisches Begleitangebot abgerundet: Die dort präsentierten Ergebnisse aus den Future Camps machten die Gedanken, Wünsche und Visionen der Teilnehmenden sichtbar und verliehen der Veranstaltung eine besondere Atmosphäre.

Ein Teil der Idea Labs am Vormittag wie auch ein Teil der World‑Café‑Tische am Nachmittag wurden von Studierenden der Hochschule Zittau/Görlitz geleitet. Im Rahmen ihres Projektstudiums hatten sich zuvor Studierende der Sozialen Arbeit mit der Euro‑Neiße‑Region und den Herausforderungen des regionalen Strukturwandels auseinandergesetzt und gemeinsam mit Jugendlichen aus dem Projekt ein Teil des Programmes für den Kongress erarbeitet. Auch Studierende der Studiengänge Kommunikationspsychologie sowie Kultur und Management übernahmen Moderationen und waren an der Vorbereitung des trinationalen Congresses beteiligt.

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Foto: Prof. Dr. phil. habil. Raj Kollmorgen
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