Regionale Govermance sozialer Innovationen

Regionale Govermance sozialer Innovationen (07/2015 - 11/2016)

Eine theoretisch-konzeptuelle, empirische und praxisorientierte Studie zu sozialen Innovationen in der Oberlausitz

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Regionale Governance sozialer Innovationen“ (gefördert vom SMWK 7/2015-11/2016) wurden zivilgesellschaftliche Initiativgruppen, Vereine, Organisationen und Einzelpersonen in der Oberlausitz untersucht, die regionale bzw. lokale Probleme und Herausforderungen auf unkonventionelle Art und Weise angehen, experimentelle Lösungen suchen oder neuartige Formen der Kooperation unterschiedlicher Akteure ausprobieren. Dabei wurde zum einen analysiert, wie soziale Innovationen von ihren Akteuren im Entwicklungsverlauf kommuniziert und koordiniert werden und zum anderes, ob und welche Governance-Prozesse im Schnittfeld sozialer Innovationen und staatlichen Handelns (Politik/Verwaltung) dabei realisiert werden. Welche Folgen haben bestimmte Governance-Formen für den (Miss-)Erfolg sozialer Innovationen? Dabei liegt der Fokus auf regionalen bzw. relevanten sozialen Innovationen. Analyse und Prozessmodellierung sollen sich dabei nicht nur wesentlich empirischen Untersuchungen sozialer Innovationsprozesse in der Oberlausitz (Schwerpunkt: Landkreis Görlitz) speisen. In Kooperation mit der Landkreisverwaltung und Trägern sozialer Innovationen in der Region sollen die Forschungsresultate angewendet werden um ein zukunftsweisendes Governance-Konzept für soziale Innovationen in der Region entwickeln zu können.

 

Übergreifende Zielstellungen des Forschungsprojektes waren (1) die Entwicklung eines theoretisch-konzeptuellen Rahmens für die empirische und anwendungsorientierte Analyse von regionalen Governance-Prozessen sozialer Innovationen (2) die Erfassung und Dokumentation wichtiger sozialer Innovationen in der Region, (3) die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für regionale/lokale Akteure in Verwaltung und Politik  zur Förderung von sozial-innovativen Projekten und Initiativen, (4) die Unterstützung der Vernetzung (potenzieller) sozialer Innovatoren sowie des Austauschs mit politischen und administrativen Vertretern auf kommunaler und regionaler Ebene sowie (5) die Vorbereitung eines Forschungsantrages für Drittmittelgeber.

NOVEMBERTAGUNG 2016

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes wurden bei der 10. Novembertagung des TRAWOS-Institutes in Kooperation mit dem Landkreis Görlitz am 25.11.2016 in Görlitz vorgestellt. Eine Publikation ist geplant.

Dokumente

Präsentation "Die Zukunft gestalten. Soziale Innovationen in der Oberlausitz"

Prof. Raj Kollmorgen auf der Novembertagung 2016 in Görlitz

Publikationen

Kollmorgen, Raj/Treffkorn, Katrin (2019): Auf verlorenem Posten? Soziale Innovationen im peripheren ländlichen Raum. Eine Fallstudie zur Oberlausitz. In: Thomas, Michael/Busch, Ulrich (Hg./2019): Transformation im aktuellen Kontext – Chancen, Ambivalenzen und Blockaden (Arbeitstitel). Berlin: trafo Verlag

Foto: Prof. Dr. phil. habil. Raj Kollmorgen
Projektleitung
Prof. Dr. phil. habil.
Raj Kollmorgen
Fakultät Sozialwissenschaften
02826 Görlitz
Furtstraße 2
Gebäude G I, Raum 2.17
2. Obergeschoss
+49 3581 374-4259
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Katrin Treffkorn

Dipl.-Kffr. für Kultur und Managament (FH)

Email K.Treffkorn(at)hszg.de

Tel. +49 (0)3581-374-4349

Wissenschaftliche Hilfskraft

Sebastian Kappa, B.A. (soziale Arbeit)

Das Projekt im FIS (Forschungsinformationssystem der HSZG)